Quellen für die Vertiefung

Koreanische Frauengruppe in Deutschland
https://koreanische-frauengruppe.tistory.com/category/%C3%9CBER%20UNS

Korea-Verband e.V.
https://koreaverband.de/

Verein koreanischer Krankenschwestern und Pfleger sowie Pflegerinnen und Helfer e.V. https://ikhberlin.de/gruppe/verein-koreanischer-krankenschwestern-und-pfleger-sowie-pflegehelferinnen-und-helfer-e-v/

DOMiD e.V. – Dokumentationszentrum und Museum über die Migration in Deutschland
https://domid.org/news/die-versorgerinnen-arbeitsmigration-von-frauen-in-deutschland

„Wir waren trotz der Schwierigkeiten fröhlich und mutig, weil wir von einem besseren Leben träumten“ Die historische Entwicklung der südkoreanischen Migration in die Bundesrepublik Deutschland: Eine Skizze“ Detlef Garz in: Unbekannte Vielfalt. Einblicke in die koreanische Migrationsgeschichte in Deutschland Herausgeber*innen: Yong-Seun Chang-Gusko, Nataly Jung-Hwa Han, Arnd Kolb 2. Auflage Februar 2022

“Germany’s Forgotten Guestworkers,” Young-Sun Hong
in Sylvelyn Hähner-Rombach (ed.), Alltag in der
Krankenpflege. Geschichte und Gegenwart (Stuttgart, 2009), 183-200.
https://biblioscout.net/book/10.25162/9783515095969#
In den 1960er- und 1970er-Jahren kamen Tausende südkoreanische Krankenschwestern nach Westdeutschland, um den Pflegenotstand zu lindern. Was als Chance auf berufliche Weiterbildung begann, war zugleich Teil eines politischen Projekts: Westdeutschland suchte billige Arbeitskräfte, während Südkorea unter Präsident Park Chung-hee Arbeitsmigration nutzte, um Devisen zu verdienen und den Wiederaufbau zu finanzieren.
Die hochqualifizierten Frauen trafen in Deutschland jedoch auf Enttäuschung. Statt medizinisch zu arbeiten, mussten viele einfache Pflege- und Reinigungsdienste leisten – oft begleitet von rassistischen Vorurteilen. Trotz ihrer wichtigen Rolle blieben sie in beiden Ländern lange unsichtbar.
Young-sun Hong erörtert in ihrem Aufsatz “Forgotten Guest Workers: South Korean Nurses in West Germany”[1], dass diese Krankenschwestern ein frühes Beispiel globaler Arbeitsmigration waren. Ihre Geschichte verbindet wirtschaftliche Not, staatliche Kontrolle und persönliche Opfer – und erinnert daran, dass hinter jedem „Wirtschaftswunder“ unzählige unsichtbare Hände stehen, die mit Fürsorge und Hoffnung eine globalisierte Welt mitgestaltet haben. (Zusammenfassung von Yunsoo Cho, 2025)

Rückwanderer und Weiterwanderer. Ein Aspekt der südkoreanischen Arbeitsmigration nach Deutschland. Detlev Garz In: Zeitschrift für qualitative Sozialforschung, im Druck. (mit S. Bartmann und Lee, Hyo-Seon) (17 S.)

Dogil Mauel -Das Deutsche Dorf in der südkoreanischen Provinz Namhae in
MigraTouriSpace, Raummigration und Tourismus, Stefanie Bürkle, 2021 S. 104-116

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