Koreanische Frauengruppe in Deutschland
https://koreanische-frauengruppe.tistory.com/category/%C3%9CBER%20UNS
Korea-Verband e.V.
https://koreaverband.de/
Verein koreanischer Krankenschwestern und Pfleger sowie Pflegerinnen und Helfer e.V. https://ikhberlin.de/gruppe/verein-koreanischer-krankenschwestern-und-pfleger-sowie-pflegehelferinnen-und-helfer-e-v/
DOMiD e.V. – Dokumentationszentrum und Museum über die Migration in Deutschland
https://domid.org/news/die-versorgerinnen-arbeitsmigration-von-frauen-in-deutschland
ÜBER DIE MIGRATION AUS KOREA
„Wir waren trotz der Schwierigkeiten fröhlich und mutig, weil wir von einem besseren Leben träumten“ Die historische Entwicklung der südkoreanischen Migration in die Bundesrepublik Deutschland: Eine Skizze“ Detlef Garz in: Unbekannte Vielfalt. Einblicke in die koreanische Migrationsgeschichte in Deutschland Herausgeber*innen: Yong-Seun Chang-Gusko, Nataly Jung-Hwa Han, Arnd Kolb 2. Auflage Februar 2022
Ankommen, Anwerben, Anpassen? Koreanische Krankenpflegerinnen in Deutschland – Erfahrungen aus fünf Jahrzehnten und neue Wege für die Zukunft. Veranstaltungsdokumentation im Rahmen der FES-Gerechtigkeitswoche 25.–27. April 2016. Friedrich-Ebert-Stiftung, Korea Verband, Koreanische Frauengruppe in Deutschland, Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di
https://www.aerztezeitung.de/Panorama/Ihr-Weg-in-die-BRD-267196.html
https://mediendienst-integration.de/de/artikel/die-zweite-generation-hat-ein-anderes-selbstverstaendnis.html Interviews 2013 mit Prof. Dr. You Jae Lee, Universität Tübingen
“Germany’s Forgotten Guestworkers,” Young-Sun Hong
in Sylvelyn Hähner-Rombach (ed.), Alltag in der
Krankenpflege. Geschichte und Gegenwart (Stuttgart, 2009), 183-200.
https://biblioscout.net/book/10.25162/9783515095969#
In den 1960er- und 1970er-Jahren kamen Tausende südkoreanische Krankenschwestern nach Westdeutschland, um den Pflegenotstand zu lindern. Was als Chance auf berufliche Weiterbildung begann, war zugleich Teil eines politischen Projekts: Westdeutschland suchte billige Arbeitskräfte, während Südkorea unter Präsident Park Chung-hee Arbeitsmigration nutzte, um Devisen zu verdienen und den Wiederaufbau zu finanzieren.
Die hochqualifizierten Frauen trafen in Deutschland jedoch auf Enttäuschung. Statt medizinisch zu arbeiten, mussten viele einfache Pflege- und Reinigungsdienste leisten – oft begleitet von rassistischen Vorurteilen. Trotz ihrer wichtigen Rolle blieben sie in beiden Ländern lange unsichtbar.
Young-sun Hong erörtert in ihrem Aufsatz “Forgotten Guest Workers: South Korean Nurses in West Germany”[1], dass diese Krankenschwestern ein frühes Beispiel globaler Arbeitsmigration waren. Ihre Geschichte verbindet wirtschaftliche Not, staatliche Kontrolle und persönliche Opfer – und erinnert daran, dass hinter jedem „Wirtschaftswunder“ unzählige unsichtbare Hände stehen, die mit Fürsorge und Hoffnung eine globalisierte Welt mitgestaltet haben. (Zusammenfassung von Yunsoo Cho, 2025)
https://www.deutschlandfunkkultur.de/50-jahre-koreanische-krankenschwestern-in-deutschland-100.html
Rückwanderer und Weiterwanderer. Ein Aspekt der südkoreanischen Arbeitsmigration nach Deutschland. Detlev Garz In: Zeitschrift für qualitative Sozialforschung, im Druck. (mit S. Bartmann und Lee, Hyo-Seon) (17 S.)
Martin Hyun: Die koreanischenArbeitsmigranten in Deutschland, Dissertation, 2018
Dogil Mauel -Das Deutsche Dorf in der südkoreanischen Provinz Namhae in
MigraTouriSpace, Raummigration und Tourismus, Stefanie Bürkle, 2021 S. 104-116
ÜBER MIGRATION AUS ASIEN
ALLGEMEIN ÜBER MIGRATION
https://mediendienst-integration.de/artikel/40-jahre-anwerbestopp-interview-oltmer.html
Der Anwerbestop für alle GastarbeiterInnen 1973 führte zu einem massiven Druck zum Ausreisen auch für die koreanischen Krankenschwester, die sich dagegen wehrten.